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GASTGESCHENKE

Mit dem 3:2 bei der Gmünder Normannia endet die Heininger Unbesiegt-Serie. – Die Trainer sahen zwei verschiedene Halbzeiten.  Von M. O. Merz

Jede Serie geht einmal zu Ende - „Black&Yellow“ traf es in der siebten Partie. Mit großzügigen Geschenken der Gäste aus der Voralb schien nicht nur für die 285 Zuschauer die Auseinandersetzung nach einer guten halben Stunde schon entschieden: In der 36. Minute bedankten sich die Normannen mit der 3:0-Führung. Die FCN-Kicker wähnten sich nach der ersten Hälfte wohl schon sicher auf der Siegerstraße. Allerdings machten sie damit eine Rechnung auf, die beinahe noch in die Hosen ging: Sie kalkulierten nicht mit der intakten Moral eines Gegners, der bis zu diesem Tag auf einer mit elanvollem Einsatz erzwungenen Erfolgswelle surfte.

„Im zweiten Durchgang traten wir nicht mehr so dominant und entschlossen auf wie zuvor. Unsere teilweise Überheblichkeit und mangelnde Präsenz akzeptiere ich nicht. Das kann ich so nicht stehen lassen. Wir müssen darüber ernsthaft reden“, wetterte Holger Traub in der Pressekonferenz nach der Begegnung. Der Gmünder Cheftrainer monierte das Abschalten von zwei, drei seiner Schützlinge und sah darin die Ursächlichkeit: „Am Ende hätten wir uns über ein Unentschieden nicht beklagen dürfen.“ Trotz der aus Traubs Sicht fahrlässig gespielten zweiten 45 Minuten, in denen Angriffe in schlampiger Art zu Ende geführt wurden, überwiegte natürlich die Freude über die drei Punkte.

Egger 2019 20Denis Eggers Analyse war einleuchtend: „Wir haben das Match in der ersten Halbzeit verloren. Da waren wir eigentlich nicht auf dem Platz, gestatteten einfache Gegentore.“ Es war für ihn deutlich zu sehen, dass dies leistungsmäßig zu wenig war: „Da haben wir viel von dem vermissen lassen, was uns zuletzt auszeichnete.“ Der 31-jährige Headcoach sah dann aber im zweiten Spielabschnitt sein Team mit dem Oberliga-Absteiger auf Augenhöhe. Das brillante Freistoßtor von Kapitän Benny Kern in Minute 52 war der endgültige Startschuss für eine rasante Aufholjagd, bei der aber leider zu wenige, echte Torchancen herausgespielt wurden. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Robin Reichert (90.) kam etwas zu spät.

Darauf lässt sich aber erneut aufbauen. Egger verspricht schon mal: „Wir machen das nächste Woche wieder besser.“ Am Samstag um 14 Uhr empfängt der 1. FC Heiningen den punktgleichen Tabellennachbarn VfL Pfullingen.

DERBY

Am Samstag (15 Uhr) gastiert „Black&Yellow“ bei der Gmünder Normannia. – Marius Nuding freut sich auf das Match. Von M. O. Merz

Am elften Verbandsliga-Spieltag empfängt der Oberliga-Absteiger 1. FC Normannia Gmünd den 1. FC Heiningen. John Bender vom TSV Gomaringen (SR-Gruppe Tübingen) pfeift die Partie in der tectomove-Arena um 15 Uhr an. Der Gastgeber belegt vor der Begegnung mit 15 Punkten den sechsten Platz der württembergischen Eliteliga. Der Voralb-Club rangiert mit 14 Zählern auf dem achten Rang. Allerdings absolvierte der FCH ein Spiel weniger.

06 Nuding 500Die Heimmannschaft ist am Samstag als Oberliga-Absteiger, der für den sofortigen Wiederaufstieg gehandelt wird, Favorit der Begegnung. Der Kontrahent von jenseits des Hohenstaufens versucht allerdings auch im siebten Punktspiel in Folge ungeschlagen zu bleiben. Zuletzt bezwangen die Mannen des Heininger Trainertrios Egger/Hrabar/Oßner den Tabellenfünften TSV Berg (3:1).

Die Normannia erlitt im Ostalb-Derby beim TSV Essingen mit der 3:0-Niederlage einen herben Rückschlag. Trainer Holger Traub will mit seinem Team schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückkehren.

Marius Nuding, der Heininger Mittelfeldakteur, freut sich auf das Spiel beim Gmünder Traditionsverein. Immerhin schnürte er sechs Spielzeiten lang die Kickstiefel für den Verein vom Schwerzer. Nach dem Match besucht der 27-Jährige zusammen mit seinem Freund Marvin Gnaase, Nummer 10 des FCN, die Hochzeitsfeierlichkeiten eines gemeinsamen Kumpels. „Ich möchte dann dort den "Black&Yellow"-Sieg feiern“, lautet der augenzwinkernde Kommentar von Marius.

Die Anhänger beider Vereine freuen sich beim Verbandsliga-Derby auf eine prickelnde Auseinandersetzung. Zudem gibt es für den FCH ein Wiedersehen mit Iurii Kotiukov. Der 29-jährige Neu-Normanne spielte von 2012 bis 16 in Schwarzgelb.


Samstag, 12.10.2019 – 15:00 Uhr – tectomove Arena, Justinus-Kerner-Str., Schw. Gmünd – Verbandsliga, 11. Spieltag
1. FC NORMANNIA GMÜND   -   1. FC HEININGEN

ELF DER WOCHE

Marius Funk und Max Hölzli in der FuPa-Auswahl des zehnten Verbandsliga-Spieltags.  M. O. Merz

Nach dem 3:1-Erfolg des Voralb-Clubs gegen den TSV Berg am letzten Samstag wählten die User der swp-Plattform FuPa.net zwei echte Heininger Jungs in die Elf der Woche. Unsere Glückwünsche für die verdiente Ehrung gehen an den Torspieler Marius Funk und den Allrounder Max Hölzli!

21 Funk 500Der 26-jährige Keeper war bei seinen sechs Saisoneinsätzen stets ein Aktivposten im „Black&Yellow“-Team. So kam die Auszeichnung nach der tadellosen Leistung im letzten Heimspiel nicht überraschend. Als es in der Auseinandersetzung gegen Berg darauf ankam, war Funk mit hervorragenden Paraden zuverlässig zur Stelle. Neben seiner Stärke beim extremen „Eins gegen Eins“ fallen bei Marius die fußballerischen Qualitäten bei der überlegten Spieleröffnung besonders auf.

23 Hoelzli 500Max Hölzli erlebte 24 Stunden nach seinem 24. Wiegenfest einen Sahnetag. Er präsentierte sich in Bestform. Als ihn in der 53. Minute der gegnerische Torhüter in der Nähe der Mittellinie mit einem flachen Abschlag bediente, erkannte der umtriebige Mittelfeldstratege die Situation sofort: Mit einem gefühlvollen Heber aus großer Distanz bedankte sich Max postwendend und krönte mit dem Treffer zum 2:0-Zwischenstand seine Topleistung.

Hoffentlich bleiben die beiden Heininger Eigengewächse im Saisonverlauf von ernsthaften Blessuren verschont; dann ist die Chance auf weitere Nominierungen für die Elf der Woche fast schon vorprogrammiert.

VIERTER DREIER

„Mentalität schlägt Qualität“, meint der Trainer des TSV Berg nach dem 3:1-Sieg von „Black&Yellow“. Von M. O. Merz

Denis Eggers Männer gehen die Verbandsliga-Auseinandersetzung mit viel Eifer an und holen verdient wichtige Punkte. Der Heininger Headcoach zeigt sich mit der Gesamtleistung seiner Elf sehr zufrieden. Oliver Ofentausek hadert mit der Auswärtsschwäche seiner Truppe. So jedenfalls lautet der Tenor beim ‚Talk im Clubhaus‘.

23 Hoelzli 500Der TSV aus dem Kreis Ravensburg hat als Aufsteiger ein ambitioniertes Ziel: „Wir wollen am Ende unter den ersten fünf der Verbandsliga landen“, verkündet der 44-jährige Cheftrainer. Damit befindet sich sein Team augenblicklich gerade noch im Soll – belegt man derzeit doch just den fünften Rang. Hält der Auswärtstrend seiner Mannschaft jedoch an, wird die letztendliche Realisierung allerdings schwer werden. „Nach unseren starken Heimspielauftritten ist mir total unverständlich, wieso wir auswärts so versagen“, fragt sich Ofentausek. In der Tat verlor die illustre Truppe vom idyllisch gelegenen Höhenzug im Schussental in der Fremde bereits zum vierten Mal. Dem Berger Übungsleiter bleibt es auch ein Rätsel, weshalb es seinen Jungs am Samstag im Spielaufbau über 90 Minuten nicht gelang, Lennart Ruthers Lufthoheit zu überwinden.

Sein Heininger Kollege ist hingegen derzeit rundum zufrieden. Nach einer eher mäßigen Trainingswoche ist Egger von der überzeugenden Leistung seiner Schützlinge sogar leicht überrascht. „Bei uns stimmte bei jedem Akteur die Einstellung hundertprozentig“, lobt der Headcoach. Mit drei mehr oder weniger kuriosen Treffern ziehen die Schwarzgelben einem Gegner, der nach Ofentauseks Meinung das bessere Team war, den Zahn.

Dabei beschenkte sich der tags zuvor 24-Jahre alt gewordene, in Galaform auftrumpfende Max Hölzli, mit einem gefühlvollen Distanzschlenzer zum 2:0 (53.) selbst. Mit willensstarkem Einsatz, wie eh und je, gelang Kapitän Benny Kern die Vorentscheidung nur eine Minute später. Den ersten Führungstreffer besorgte Yannick Ruther mit energischem Nachgrätschen bereits vor dem Seitenwechsel.

Dem gerade eingewechselten Can Bozoglu bleibt es vorbehalten, in Minute 68 das Ehrentor für seine niemals aufsteckenden Kollegen zu markieren. Diese deuten mehrmals das in ihnen steckende Potenzial an. Alleine fehlt ihnen an diesem Tag über die Partie hinweg das zielführende Stilmittel.

Die Egger-Männer fahren am nächsten Samstag mit breiter Brust über den Hohenstaufen. Bei der Gmünder Normannia versuchen sie, zum siebten Mal in Serie ungeschlagen zu bleiben.

SPONSOR IM BLICKPUNKT

REES Haushaltsgeräte - ein Exklusiv Partner des 1. FC Heiningen. Vorstellung im Stadionmagazin „Vollpfosten“. Von M. O. Merz

Die Dürnauer REES Haushaltsgeräte ist in der neuesten Ausgabe des „Vollpfosten“ im Blickpunkt. Das Stadionmagazin erscheint beim Heimspiel gegen den TSV Berg am kommenden Samstag (14.30 Uhr) zum 109. Mal. In der Online-Version informiert es bereits 24 Stunden vor Spielbeginn, also am heutigen Freitag ab 14.30 Uhr.

rees hausgeraeteDie REES Haushaltsgeräte GmbH feiert bald ihr 40-jähriges Jubiläum. In dieser Zeit erwarb sich die Firma wegen ihres zuverlässigen Kundendiensts und dem Verkauf von bewährten Elektrogeräten einen hervorragenden Ruf. Im Sortiment sind Markengeräte von AEG, Miele, Siemens, und des Marktführers für Kühlen und Gefrieren: LIEBHERR. Begehrte Kaffeevollautomaten von Jura und NIVONA runden das attraktive Angebot ab.

Der REES-Kundendienst ist für seine schnellen Reparaturzeiten bekannt. Den Verkauf in der Dürnauer Fabrikstraße 32 managt die Frau des Inhabers, Anita Rees. Durch regelmäßige Schulungen und Fortbildungen der großen Markenkonzerne ist REES immer on top der Elektrohaushaltsgeräte-Entwicklung.

Dem Inhaber Herbert Rees, beim Voralb-Club langjährig multifunktional in Aktion, wird bei der Vorstellung auf Seite 25 des Magazins ausdrücklich für seine Sponsorentätigkeit gedankt. Der Name des ehemaligen Vorstands und heutigen Ehrenvorstands des 1. FC Heiningen ist u.a. mit dem Neubau des schmucken Clubhauses im Sportpark eng verbunden.

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