1. FC Heiningen


AUFARBEITUNG DES RELEGATIONSSPIELS

Mannschaft des 1. FC Heiningen entschuldigt sich

Mit einem glaubhaften Ausdruck des Bedauerns bittet das Landesliga-Team des Voralb-Clubs um Entschuldigung für seinen Auftritt im Eislinger Relegationsspiel gegen SKV Rutesheim. Durch eine schlechte Leistung und dem Ausrasten einiger Akteure brachte sich „Black&Yellow“ selbst um den Lohn der Mühen für eine durchaus respektable Saison.

h url 500Die Mannschaft wollte nach dem Aufstiegsspiel keineswegs zur Tagesordnung übergehen. In zahlreichen Gesprächen ging sie mit sich selbst ins Gericht und versuchte das Geschehene aufzuarbeiten. Demnach erklärt sich die schlechte sportliche Leistung hauptsächlich mit der nicht zu übersehenden mangelhaften Einstellung vieler Akteure in diesem Spiel. Die Mannschaft ist sich über das kollektive Versagen in einer so wichtigen Begegnung trotz einer optimalen Vorbereitung im Klaren, bereut ihr Auftreten und verspricht Wiedergutmachung.

Einen breiten Raum nahm die Diskussion um das unrühmliche Verhalten im zweiten Spielabschnitt ein, das mit vier Platzverweisen geahndet wurde. Nach einhelliger Meinung muss dabei die Rote Karte für Pietro Maglio ausgenommen werden. Hier lag wohl eine falsche Einschätzung des Schiedsrichters vor. Das Fehlverhalten von Daniel Pérez, Dominik Mader und Toni Carfagna bedauern die drei Rotsünder selbst zu tiefst. Bei allen verständlichen Emotionen im Aufstiegskampf und den Provokationen des Gegners wissen sie, dass sie mit ihren affektiven Taten der Mannschaft und dem Verein schwer geschadet haben. Sie würden das nur zu gerne ungeschehen machen. Sie bitten jetzt dafür aufrichtig um Verzeihung. Die Entschuldigung geht ausdrücklich auch an die Fans, Sponsoren und an alle, die sich das ganze Jahr in dankenswerter Weise vorbildlich für sie einsetzen.

Der Sportvorstand Edmund Funk und Trainer Denis Egger distanzieren sich vom unsportlichen Verhalten der drei Spieler und verurteilen die Vorkommnisse scharf. Positiv vermerken sie die ehrliche Selbstkritik der gesamten Mannschaft. Nach Auffassung der Vereinsleitung verdienen sich alle, nicht zuletzt wegen des erkennbar guten Teamspirits im vor der Runde neu formierten Kader, hinsichtlich der kommenden Spielzeit eine Bewährungsprobe. In der schon bald beginnenden Vorbereitungsphase bietet sich für alle Akteure erste Gelegenheit zur Rehabilitation.