1. FC Heiningen


WIEDER SPITZENREITER

Oli Hrabar sieht dominantes „Black&Yellow“-Team

Das Topspiel der Landesliga 2 hätte mehr Zuschauer in der Heininger Voralb-Arena verdient. Den gut 150 Beobachtern wurde eine spannende und kampfbetonte Partie mit taktischen Raffinessen geboten. Co-Trainer Oli Hrabar lässt nach dem Match das Geschehen kurz Revue passieren:

hrabar 2017„Wir sind sofort gut in die Auseinandersetzung gekommen“, beginnt Hrabar, der zusammen mit seinem Kollegen Onur Yildiz den Headcoach Egger vertrat. „Von der ersten Minute an übernahmen wir die Initiative und waren das dominante Team“, fährt er fort. Wegen der aggressiven Spielweise des Gegners, so Hrabar, war das ganz wichtig. Natürlich hatte er genau diese Einstellung der Aalener erwartet – seine Männer waren darauf vorbereitet und haben richtig reagiert: „Wir waren gleich in den Zweikämpfen und haben dagegengehalten. Mit dem knappen, aber verdienten Sieg, wurde meine Mannschaft dafür belohnt, dass sie das über das gesamte Spiel durchgehalten hat.“ Somit wurde der saisonübergreifend beeindruckende Heimnimbus gewahrt und die Staren bleiben in der aktuellen Spielzeit weiterhin ungeschlagen.

Natürlich hätten die Seinen in der zweiten Hälfte den Deckel viel früher zumachen müssen. Gelegenheiten dazu ergaben sich einige Male: Hrabar dazu: „Mit dem 3:0 hätten wir dem Gegner längst den Zahn ziehen müssen, so machten wir es unnötig spannend.“ So kam es gegen Schluss noch zu einer hektischen Phase. Durch ihren einzigen Abwehrfehler mussten die Heininger den Anschlusstreffer hinnehmen – weitere Torchancen für Hofherrnweiler waren kaum auszumachen. „Unser Spiel gegen den Ball war beeindruckend. Das von uns geforderte Gegenpressing bei Ballverlusten haben die Jungs gut umgesetzt.“

Die rote Karte für Max Hölzli schmerzt den Übungsleiter: „Die überharte Entscheidung des Schiedsrichters schmälert unsere Freude über die drei Punkte. Sicherlich wäre eine gelbe Karte in dieser Situation mehr als ausreichend gewesen.“ Es hatte den Anschein, als ließe sich der Referee von den doch recht theatralischen Gebärden des Gefoulten beeindrucken. Jedenfalls spielte dieser kurz danach ohne erkennbare Beeinträchtigung weiter. Hrabar ergänzt hierzu: „Die Atmosphäre war zu dem Zeitpunkt sehr aufgeheizt. Schließlich erhielt ein Spieler der Ostälbler kurz davor Gelb-Rot. Da wollte der Referee mit der glatten Roten Karte für Hölzli wohl noch ein Zeichen setzen.“ Die Heininger Mannschaft muss nun mit den Folgen leben.

Am nächsten Sonntag steigt in Waldstetten gleich die nächste Spitzenbegegnung. Dort will Oliver Hrabar und sein Trainerkollegium unbedingt die Tabellenführung behaupten.