1. FC Heiningen


HERBSTMEISTER

Denis Egger blickt zurück

Mit einem 5:3-Sieg startete der 1. FC Heiningen in die Rückrunde der Landesliga-Saison 2017/18. Mit lobenswertem Einsatz ermöglichten die Helfer des Voralb-Clubs die Austragung des Matchs gegen den Namensvetter aus Frickenhausen: Sie räumten am Samstagmorgen kurzerhand den Kunstrasenplatz vom Schnee. Denis Egger, der „Black&Yellow“-Headcoach, zeigte sich nach der Begegnung mit der Leistung seiner Elf zufrieden. Er darf nun mit seinen Männern an der Tabellenspitze überwintern.

egger 2017„Wir fanden schnell ins Spiel und dominierten die Partie von Anfang an“, begann der Cheftrainer seine Kurzanalyse. Allerdings geriet seine Mannschaft, wie schon vor Wochenfrist gegen Bettringen, aus heiterem Himmel in Rückstand. „Wieder unterlief uns in der Abwehr ein individueller Fehler, der zum überraschenden 0:1 führte“, ärgerte sich Egger und zollte dem Team gleichzeitig Lob: „Wir spielten danach einfach ruhig weiter, so wie wir begonnen haben und zeigten uns davon wenig beeindruckt.“ Etwas überrascht war der 29-jährige Cheftrainer von der defensiven Einstellung der Gäste aus dem Neuffener Tal: „Der Gegner stand im gesamten Spiel sehr tief.“

Mit der konsequent dominanten Spielweise gelang es den Egger-Männern, den Rückstand innerhalb von nur wenigen Minuten in die 2:1-Halbzeitführung zu drehen. „Im zweiten Durchgang machten wir gleich da weiter, wo wir begonnen haben.“ Das 3:1 durch Goalgetter Dominik Mader war die logische Folge. Mit einer für viele unverständlichen Strafstoßentscheidung schaffte der FCF jedoch wieder den Anschluss. Der alte Abstand wurde aber schon drei Minuten später durch Salva Estévez' souveräne Verwandlung eines klaren Foulelfmeters hergestellt. „Auch nach dem abermaligen Anschlusstreffer spielten meine Jungs unbeirrt weiter und Maders Tor zum 5:3 besiegelte dann den Endstand. Wir sind damit schon mehr als anderthalb Jahre zuhause unbesiegt“, verkündete Egger nicht ohne berechtigten Stolz. Er freute sich dazu besonders über die beiden Treffer der Spanier Daniel Pérez und Salvador Estévez in ihrem Abschiedsspiel.

Auf den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters legt Denis Egger keinen Wert: „Natürlich freuen wir uns darüber, wie wir jetzt in der Tabelle stehen. Aber abgerechnet wird erst nach Abschluss der Runde.“ Nach einer effektiven Vorbereitung in der Winterpause will er versuchen, im neuen Jahr an die Leistungen der Vorrunde anzuknüpfen. „Das wird auf jeden Fall kein Selbstläufer werden“, ist er sich mit seinen Assistenten Oliver Hrabar und Heiko Oßner übereinstimmend im Klaren. „Es wird schwer, die Abgänge der beiden Spanier mit unserem relativ engen Kader zu kompensieren“, ist seine plausible Erklärung dafür. In diesen Worten steckt die vage Hoffnung auf die eine oder andere Verstärkung in der Winterpause.