1. FC Heiningen


Soziales Engagement

1. FC Heiningen & Jonas Wallisser – Leben und Arbeiten in Uganda

Am Donnerstagabend war Jonas Wallisser mit seiner Frau Rita zu Gast in unserem Clubhaus. Bei einem mitreißenden Vortrag über ihre Projekte und das generelle Leben in Uganda brachten beide die Zuhörer ernsthaft zum Nachdenken.

uganda wallisserDie Resonanz der Veranstaltung im Rahmen des sozialen Engagements des 1. FC Heiningen hätte durchaus größer ausfallen dürfen. Mit dem Satz „eine kleine, aber feine Runde“ eröffnete FCH-Verwaltungsratsmitglied Werner Vogl, der Kontaktmann zu Jonas Wallisser, den Vortragsabend und begrüßte die etwa 30 anwesenden Personen. Unter ihnen weilte auch das Heininger Oberhaupt, Bürgermeister Norbert Aufrecht. Schnell übergab er das Wort an den Hauptredner des Abends. In einem spannenden Vortrag stellte der aus Börtlingen stammende Wallisser seine Projekte in und um Uganda vor. Bei diesen Projekten lernte er auch seine jetzige Ehefrau Rita kennen und lieben. Sie weilt zum zweiten Mal in Deutschland und erhofft sich von ihrem Besuch unter anderem, das erste Mal in ihrem Leben weiße Weihnachten zu verbringen. Die beiden machten sich ihre Projekte zur Lebensaufgabe. So verschwendet das junge Paar aktuell keinerlei Gedanken darüber, nach Deutschland zu ziehen.

Mit ihrem über 20 Jahre alten Toyota fahren die beiden in die Slums und organisieren dort Fußballturniere. In seinen Ausführungen betonte Wallisser deutlich, keineswegs in die Dörfer zu fahren, um alles selbst in die Hand zu nehmen; vielmehr lege er mit seinen Aktionen den Grundstein für ein besseres Leben in der Gemeinschaft. Alle helfen mit, das Turnier zu organisieren: Tore werden zusammengeschweißt, der Platz wird, so gut es geht, in Ordnung gebracht - alle ziehen gemeinsam an einem Strang. Selbst verfeindete Dörfer brachten die beiden schon durch Fußballturniere wieder zusammen. Jedes Team hat bei diesen Events die Aufgabe, eine Start-Up-Idee zu generieren. Dadurch ergeben sich für die Teilnehmer auch in der Zeit nach den Wallissers gute Grundlagen für ein besseres Leben. Daraus entstanden bereits kleinere Betriebe, die Arbeitsplätze für die Teammitglieder schafften. Darunter ist beispielsweise eine Hühnerfarm, ein Wasch- und ein Frisörsalon, ja sogar eine kleine Ziegelei.

Rita Wallisser schilderte die Lage im Land aus der Sicht einer Einheimischen. Das interessierte Publikum stellte, wie vor dem Vortrag gewünscht, immer wieder Fragen. Auch danach nahmen sich Rita und Jonas noch viel Zeit, um ihre Projekte bei Gesprächen in kleineren Gruppen zu erläutern. Bis kurz vor Mitternacht dauerte das informative und gemütliche Beisammensein bei Speis und Trank. Die Teilnehmer machten sich dann mit vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg - jedoch nicht ohne eine Spende für die handgemachten Souvenirs aus Uganda.

Der 1. FC Heiningen bedankt sich auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei der Familia Wallisser für den tollen Abend und wird sich weiterhin mit Geld- und Sachspenden an den spannenden Projekten beteiligen. Ein Dank geht auch an die Organisatoren des Abends, die mit ihrem Engagement auch finanziell zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen, ein weiteres Dankeschön an die „Metzgerei Wagner“ in Heiningen, die freundlicherweise die Speisen spendete. Last but not least noch ein dickes DANKE an alle Teilnehmer.

Wer „die Wallissers“ selbst unterstützen möchte, kann dies jederzeit über folgendes Spendenkonto tun:
Weltmission, IBAN DE88 6005 0101 0002 191254
Verwendungszweck: AB 190 - Jonas Wallisser