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VfL Pfullingen – 1. FC Heiningen

VfL Pfullingen – 1. FC Heiningen 2:3(2:0)

Der FCH hat es wieder mal getan. Nach einem 2:0-Pausenrückstand drehte die Mannschaft von Cheftrainer Denis Egger im zweiten Durchgang die Partie und gewann mit 2:3 beim VfL Pfullingen.

pfullingen fchIn der ersten Halbzeit waren die Gäste von der Voralb klar tonangebend. Die Hausherren vom VfL Pfullingen überließen dem FCH das Spielgeschehen und lauerten auf Fehler um dann schnell zu kontern. Die erste Chance gab es in der sechsten Spielminute. Max Hölzli steckte das Leder durch zu Yücel Uluköylü, der den Keeper bereits überlistet hatte, doch im letzten Moment klärte ein Pfullinger Abwehrspieler die Situation auf der Torlinie. Bei der folgenden Ecke nahm Max Hölzli den Ball volley und setzte ihn knapp neben den Kasten. Heiningen machte ordentlich druck und drängte auf den Führungstreffer, wurde dann aber eiskalt erwischt. Pfullingen eroberte im Mittelfeld den Ball und schaltete blitzschnell um. Marius Funk im Heininger Tor konnte im 1-gegen-1-Duell zunächst noch parieren, das Leder landete anschließend aber vor den Füßen von Heiko Schall, der freistehend ins leere Tor traf. Kurz vor der Pause kam es für den Voralb-Club dann noch schlimmer. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld machten es die Hausherren wiederum schnell und Matthias Dünkel erhöhte auf 2:0. Die Pausenführung des VfL war ob der Passivität eher schmeichelhaft, aber der FCH wusste es nicht seine Überlegenheit in Tore umzumünzen.

Im zweiten Durchgang agierte der VfL dann aktiver und versuchte mehr am Spiel teilzunehmen. In der 53. Minute bekam Marius Funk bei einem Abschluss von Balint Szalanszki gerade noch die Fäuste hoch und entschärfte den Hammer aus knapp 20 Metern. Auf der anderen Seite fiel dann endlich der mehr als überfällige Anschlusstreffer. Max Hölzli bediente Lennart Zaglauer, der gedankenschnell zu Samuel Lopes durchsteckte. Dessen Querpass drückte Yücel Uluköylü am langen Pfosten in die Maschen. Der FCH drängte in der Folgezeit auf den Ausgleich. Ein Freistoß von Benjamin Kern landete im Außennetz. Kurz darauf setzte Lennart Ruther einen Kopfball knapp am Pfullinger Kasten vorbei. In der 70. Minute durften die Heininger dann aber doch jubeln. Marius Funk eröffnete mit einem weiten Abwurf das Spiel. Über Mike Tausch und Max Hölzli kam der Ball in den Lauf von Lennart Zaglauer, der seinen Bewacher mit geschicktem Körpereinsatz abschüttelte und das Leder zum 2:2-Ausgleich versenkte. Sieben Minuten später folgte dann sogar noch der Führungstreffer. Benjamin Kern spielte einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum. Das Leder streifte zunächst über den Scheitel von Lennart Zaglauer und landete anschließend auf dem Fuß von Mike Tausch, der nicht lange fackelte und den Ball zur 2:3-Führung unter die Latte nagelte. In der hektischen Schlussphase waren die Gastgeber nochmal auf Schadensbegrenzung bemüht. Der vielumjubelte Treffer zum vermeintlichen 3:3-Ausgleich wurde aber wegen einer vorausgegangenen Abseitsposition nicht gegeben. Bei den anschließenden Protesten verwies der Unparteiische Manuel Mahler VfL-Coach Michael Konietzny mit Rot und Lukas Früh mit Gelb-Rot des Feldes. Am Ende feierten die Staren einen verdienten Auswärtssieg, der die Mannschaft von Denis Egger in der Tabelle auf den siebten Platz nach vorne spült.

VfL Pfullingen: Becker, Heim (84. Geiger), Glaser, Packert, Seiz, Maier, Schall (84. Höcketstaller), Dünkel, Haussmann (65. Yilmaz), Früh, Früh (31. Szalánszki)

1. FC Heiningen: Funk, Leonhardt, Ruther, Lopes Silva, Uluköylü (71. Ruther), Tausch (83. Hrabar), Hölzli, Kern, Arngold (71. Kanarya), Kriks, Zaglauer (90. Liebl)

Tore: 1:0 Heiko Schall (16.), 2:0 Matthias Dünkel (43.), 2:1 Yücel Uluköylü (53.), 2:2 Lennart Zaglauer (70.), 2:3 Mike Tausch (77.)

Gelb-Rot: Lukas Früh (89./VfL Pfullingen)

Schiedsrichter: Manuel Mahler (Bietigheim)

Zuschauer: 250

1. FC Heiningen – FC Holzhausen

1. FC Heiningen – FC Holzhausen 4:3(0:2)

fch holzhausen„Der Wahnsinn mit euch geht immer weiter“ lautet eine Textzeile in der Vereinshymne des FC Heiningen. Dem wurden die Verbandsliga-Fußballer im Heimspiel gegen den FC Holzhausen wieder einmal gerecht. Nach 0:2-Pausenrückstand kamen die Heininger direkt nach Wiederbeginn durch einen Doppelschlag von Andre Kriks (47., 48.) zum Ausgleich, nur um anschließend erneut mit 2:3 ins Hintertreffen zu geraten (60.). Kriks sorgte in der 83. Minute mit seinem dritten Treffer für das 3:3 und legte in der Nachspielzeit für Mike Tausch auf, dem vor 200 Zuschauern mit einem Traumtor aus 20 Metern der 4:3-Siegtreffer gelang (90.+3). „Zweite Halbzeiten scheinen uns besser zu liegen“, sagte Dreifach-Torschütze Kriks nach dem Spiel. Bereits in den vorherigen Heimspielen gegen Fellbach, Hollenbach und Normannia Gmünd punkteten die Heininger jeweils nach Rückständen noch. Bei der einzigen Führung ging die Heimpartie gegen Rutesheim anschließend verloren. Ohne Drama scheint es beim Team von Trainer Denis Egger aktuell nicht zu gehen. „Wir wollen das nicht unbedingt“, erklärte Kriks, „für die Nerven unserer Zuschauer wäre es sicher beruhigender, hinten auch mal wieder erst die Null zu halten“. Eine schwache erste Heininger Hälfte gehörte nämlich ebenso zur Geschichte des Spiels. Holzhausens Doppeltorschütze Janik Michel beschäftigte die anfällige Defensive der Hausherren fast im Alleingang. Michel erzielte die frühe Führung (10.), Pascal Schoch erhöhte nach Ecke schon nach 14 Minuten auf 0:2 und der FC Heiningen hatte Glück, beim Seitenwechsel nicht noch höher in Rückstand zu liegen. Die im Fußball inflationär gebrauchte Phrase von der Mannschaft, die wie ausgewechselt aus der Kabine kommt, war selten zutreffender als am Samstag. Kriks erwischte die Gäste per Kopf (47.) und elegant im Strafraum (48.) direkt eiskalt. „Du musst nach der Halbzeit gleich hellwach sein, wenn sich der Gegner vielleicht ein bisschen zu sicher fühlt“, sagte der Mann des Tages, der im offenen Schlagabtausch sieben Minuten vor dem Ende nach einem Bock der Holzhausener Hintermannschaft aufs Tor zusteuerte und mit etwas Glück und Entschlossenheit den erneuten Ausgleich schaffte. Kriks gab die Glückwunsch nach dem Spektakel an die Mannschaft weiter: „Hut ab, jeder hatte den Willen, das Spiel noch zu gewinnen. Beim 2:3 hat sich der eine oder andere vielleicht ein paar Gedanken gemacht, aber nach dem 3:3 wollten wir gegen einen direkten Konkurrenten auch noch den Dreier holen. Am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite“.

FC Heiningen: Funk – Leonhardt, Rössler, Lennart Ruther (46. Reichert), Lopes Silva (81. Yannick Ruther), Arngold (46. Uluköylü), Kern, Tausch, Hölzli, Zaglauer, Kriks.

Tore: 0:1 Janik Michel (10.), 0:2 Pascal Schoch (14.), 1:2 André Kriks (47.), 2:2 André Kriks (49.), 2:3 Janik Michel (59.), 3:3 André Kriks (83.), 4:3 Mike Tausch (90.+3)
Schiedsrichter: Philipp Herbst (Nehren)

Zuschauer: 180

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach – 1. FC Heiningen

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach – 1. FC Heiningen 0:2(0:1)

Der 1. FC Heiningen bringt mit einer guten Leistung drei Punkte vom Tabellenschlusslicht mit an die Voralb.

hofherrnweiler fchDie Gäste fanden gut in die Partie und konnten bereits nach neun Minuten in Führung gehen. Max Hölzli spielte auf dem linken Flügel einen Doppelpass mit Lennart Zaglauer, ließ anschließend seinen Gegenspieler mit einer Finte ins Leere laufen und hämmerte den Ball mit einem satten Rechtschuss in die Maschen. Die Hausherren mussten diesen Schock erst einmal verdauen. Marco Ganzenmüller tauchte in der 17. Spielminute plötzlich alleine vor dem Tor auf, konnte den Ball aber nicht kontrollieren und vergab die Chance zum Ausgleich. Auf der Gegenseite hatte Max Hölzli die Möglichkeit die Führung auszubauen. André Kriks eroberte das Spielgerät im Mittelfeld und zündete sofort den Turbo. Kurz vor dem Strafraum bediente er Hölzli, dessen erneuter Rechtsschuss knapp am Tor vorbei ging. Die Gäste vom Voralb-Club lieferten bei schnuddeligem Wetter richtig attraktiven Offensivfußball. In der 32. Minute setzte Lennart Ruther eine Kern-Ecke per Kopf knapp am Kasten vorbei. Fünf Minuten vor der Pause kam dann Marco Ganzenmüller im Heininger Strafraum zu Fall. Die Gastgeber reklamierten lautstark auf Elfmeter, der gut leitende Unparteiische Marco Packert hatte allerdings gute Sicht und entschied sofort, dass weitergespielt wird. Noch vor der Pause war dann vorzeitig Schluss für Heiningens Marvin Leonhardt, der nach einem Schlag auf den Knöchel ausgewechselt werden musste.

Im zweiten Durchgang erspielten sich die Hausherren dann zahlreiche Torchancen. Es wurde allerdings schnell deutlich, warum die TSG aktuell auf dem letzten Tabellenplatz steht: Die Chancenverwertung. In der 49 Minute köpfte Daniel Serejo eine Hereingabe knapp drüber. Nur vier Minuten später entschärfte FC-Keeper Marius Funk mit einem Wahnsinnsreflex den Abschluss von Marco Zahner aus etwa zehn Metern. Auch beim Freistoß von Jan Rieger war Funk zur Stelle und parierte stark. Marius Funk war in Hofherrnweiler immer wieder auf dem Posten und erstickte mit gutem Stellungsspiel auch einige Chancen bereits weit vor seinem Tor im Keim. Der FCH überstand die etwa 15-minütige Druckphase der Hausherren schadlos und sorgte in der Folgezeit immer wieder für Entlastungsangriffe. In der 65. Minute dribbelte André Kriks durch den Strafraum und legte den Ball nach links zu Lennart Zaglauer, dessen platzierter Schuss über die Torauslinie abgefälscht wurde. Bei der anschließenden Ecke landete ein Volley-Abschluss von Max Hölzli knapp neben dem Tor. Es dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe die rund 100 Zuschauer den zweiten und letzten Treffer des Tages zu sehen bekamen. Benjamin Kern legte sich nach Foulspiel an Lennart Zaglauer 18 Meter vor dem Tor den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte das Leder sehenswert in den Torknick.

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: Röhrle, Rief, Weisensee (87. Fichtner), Christlieb, Rembold, Borst, Ganzenmüller, Rieger (79. Reichelt), Zahner, Milojkovic (66. Köhnlein), Queiroz Serejo

1. FC Heiningen: Funk, Rössler, Leonhardt (41. Liebl), Ruther, Lopes Silva, Arngold (87. Kanarya), Tausch, Hölzli (90. Nicolosi), Kern, Kriks (67. Reichert), Zaglauer

Tore: 0:1 Hölzli (9.), 0:2 Kern (90.+4)

Schiedsrichter: Marc Packert (Freiburg im Breisgau)

Zuschauer: 100

1. FC Heiningen – 1. FC Normannia Gmünd

1. FC Heiningen – 1. FC Normannia Gmünd 2:2(1:2)

Ein Remis der besseren Sorte gab es am Samstagabend im Verbandsligaspiel zwischen den 1. FC Heiningen und dem 1. FC Normannia Gmünd zu sehen.

fch gmuendBeide Teams starteten ohne große Abtastphase in die Partie. Den ersten Warnschuss feuerte Max Hölzli in der neunten Minute in Richtung Normannia-Tor ab. Zwei, bzw. vier Minuten später hatten die Heininger Fans gleich doppelt den Torschrei auf den Lippen. Zwei Freistöße von Standardspezialist Benjamin Kern prallten jedoch vom Pfosten zurück ins Feld. Auf der anderen Seite war Felix Bauer plötzlich auf und davon. Samuel Lopes zündete den Turbo, holte den Gmünder Angreifer in letzter Sekunde ein und klärte die brenzlige Situation. Die Gäste spielten sich in der Folgezeit immer wieder gute Abschlusschancen heraus, die jedoch von der vielbeinigen Heininger Abwehr allesamt bereinigt wurden. In der 29. Minute gab es dann ein Abspracheproblem zwischen FC-Schlussmann Marius Funk und Marvin Leonhardt. Alexander Aschauer nutzte die Gunst der Stunde und schob den Ball aus spitzem Winkel zur Gästeführung ein. Keine 60 Sekunden später klingelte es erneut im Heininger Kasten. Dieses Mal war es eine starke und entschlossene Einzelleistung von Anthony Coppola, die den Spielstand auf 0:2 stellte. Noch vor der Pause gelang dem Voralb-Club der Anschlusstreffer. André Kriks steckte das Leder geschickt durch zu Lennart Zaglauer, der alleine vor Normannia-Schlussmann Yannick Ellermann die Ruhe bewahrte und ins kurze Eck einschob. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff kam Gmünds Jermain Ibrahim im Heininger Strafraum zu Fall. Der sehr gut leitende Unparteiische Daniel Leyhr hatte beste Sicht und entschied sofort, dass weitergespielt wird. Somit ging es mit der knappen 1:2-Gästeführung in die Pause.

Kurz nach dem Seitenwechsel kam dann André Kriks im Gästestrafraum zu Fall. Aber auch in dieser Szene bewies der Unparteiische ein gutes Auge und setzte das Spiel ohne Elfmeterpfiff fort. Die Hausherren erarbeiteten sich im zweiten Durchgang mehr Spielanteile und hatten sich den Ausgleich mehr als verdient. Zunächst verhinderte in der 67. Minute aber zum dritten Mal an diesem Tage das Aluminium einen Heininger Treffer. André Kriks bekam den Ball auf Höhe des Elfmeterpunkts zugespielt und knallte ihn an den Querbalken. Fünf Minuten später bekam Zaglauer ein Zuspiel von Max Hölzli serviert, aber Yannick Ellermann konnte zum Eckball klären. Die Staren rollten Angriff um Angriff auf das Gmünder Tor und der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. Der eingewechselte Yannick Ruther versuchte es in der 78. Minute aus spitzem Winkel mit einem Heber, der aber noch vor der Torlinie geklärt werden konnte. Drei Zeigerumdrehungen später parierte Ellermann einen Abschluss von Max Hölzli. Anschließend war es endlich soweit und die Hausherren durften jubeln. Nach schönem Seitenwechsel von André Kriks flankte Max Hölzli den Ball von der linken Außenbahn in den Gefahrenbereich. Mike Tausch kam angerauscht und versenkte das Spielgerät mit voller Wucht zum absolut verdienten 2:2-Ausgleich in den Maschen. Kurz vor dem Ende setzte Gmünds Alexander Aschauer einen Freistoß knapp über den Querbalken und auf der Gegenseite verpasste André Kriks eine Hölzli-Hereingabe nur um Haaresbreite. Somit blieb es bis zum Abpfiff der guten Verbandsligapartie beim Spielstand von 2:2.

1. FC Heiningen: Funk, Rössler, Leonhardt, Lopes Silva, Arngold, Uluköylü (55. Ruther), Tausch, Hölzli, Kern, Kriks, Zaglauer (86. Hrabar)

1. FC Normannia Gmünd: Ellermann, Stölzel, Sanozidis, Schuckenböhmer, Gnaase, Kianpour (68. Kotiukov), Molinari, Ibrahim, Aschauer, Coppola (75. Toscano), Bauer (65. Joas)

Tore: 0:1 Alexander Aschauer (29.), 0:2 Anthony Coppola (30.), 1:2 Lennart Zaglauer (39.), 2:2 Mike Tausch (84.)

Schiedsrichter: Daniel Leyhr (Reutlingen)

Zuschauer: 200

1. FC Heiningen – SKV Rutesheim

1. FC Heiningen – SKV Rutesheim 1:2(0:0)

Auch im fünften Anlauf gelingt dem FCH kein Sieg gegen die SKV Rutesheim. Neben der nicht ausreichenden Mannschaftsleistung trug auch das Schiedsrichterteam seinen Teil dazu bei.

reichert oberensingenNach einer etwa zehnminütigen Abtastphase kamen die Hausherren gut in die Partie. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite steckte Mike Tausch das Leder durch zu André Kriks, der aber knapp im Abseits stand. Zwei Zeigerumdrehungen später trieb Max Hölzli einen Angriff nach vorne und spielte den Ball auf den kurzen Pfosten. André Kriks lief ein und donnerte den Ball direkt an den Pfosten. Auf der Gegenseite konnten die Gäste aus Rutesheim ihre erste Chance in der 24. Minute verbuchen. Michael Schürg profitierte von einem Absprachefehler in der Heininger Hintermannschaft und tauchte plötzlich alleine vor dem Heininger Tor auf. Marius Funk konnte die Situation, wie schon so oft in dieser Saison, mit einer bärenstarken Parade entschärfen. Kurz darauf zappelte der Ball dann doch im Netzt der Hausherren, doch die Fahne des Linienrichters ging nach Oben und der Treffer zählte nicht. In der 29. Minute sah Max Hölzli SKV-Keeper Kerim Redzepovic bei einem Konter weit vor seinem Tor und hielt knapp in der gegnerischen Hälfte einfach mal drauf. Der Ball landete aber knapp neben dem Kasten der Rutesheimer. Bis zur Pause erspielten sich die Gastgeber weitere Chancen, wurden aber immer und immer wieder durch Abseitspositionen am Abschluss gehindert.

Die erste Torannäherung im zweiten Durchgang ging auf das Konto der SKV. Keven Müller kam direkt nach dem Wiederanpfiff im Strafraum zum Abschluss und setzte das Leder neben das Tor. In der 67. Minute köpfte Robin Reichert eine Hölzli-Ecke knapp über den Querbalken. Keine Minute später durfte der Voralb-Club dann jubeln. Nachdem ein Abschluss des eingewechselten Lennart Zaglauer mehrfach abgefälscht wurde, landete der Ball vor den Füßen von André Kriks, der nicht lange fackelte und zum 1:0 einschob. Die Führung währte keine vier Minuten, denn bereits in der 72. Minute glich die SKV aus. Michael Schürg wurde durch die Schnittstelle der Abwehr in Szene gesetzt und scheiterte zunächst am gut reagierenden Marius Funk. Beim Nachschuss von Tobias Gebbert war Funk dann aber machtlos. Es folgte eine Druckphase der Gäste aus Rutesheim. Sämtliche Angriffe wurden aber nicht mit der nötigen Sorgfalt zu Ende gespielt und die Chancen somit leichtfertig liegen gelassen. Eine Minute vor dem regulären Spielende war die Parte dann für Rutesheims Angreifer Michael Schürg vorzeitig zu Ende. Nach einem Foulspiel und einem schnell ausgeführten Heininger Freistoß streckte Schürg die Arme gen Himmel und bekam den Ball an die Hand. Dafür sah er von Matthias Henning die zweite gelbe Karte. Die spielentscheidende Szene kam direkt im Anschluss. In der Nachspielzeit, die mit einer Minute doch sehr kurz angesetzt war, unterlief Lennart Ruther ein Ballverlust auf Höhe der Mittellinie. Ein Rutesheimer Angreifer war auf und davon und zog mit Tempo in den Strafraum. Zu wenig Tempo gab er allerdings seinem Querpass mit, den Robin Reichert am langen Pfosten über die eigene Torauslinie klären konnte und anschließend mit seinem Gegenspieler kollidierte. Noch während sich Robin Reichert für seine gelungene Rettungsaktion feierte und die Rutesheimer, ob der erneut vergebenen Großchance, die Hände über dem Kopf zusammenschlugen, ertönte plötzlich ein Pfiff und Matthias Henning zeigte auf den Punkt. Zu allem Überfluss gab es zusätzlich zu der klaren Fehlentscheidung auch noch glatt Rot für Robin Reichert, der in diesem Moment die Welt nicht mehr verstand. Alexander Wellert übernahm die Verantwortung und verwandelte das Geschenk zum 1:2-Endstand. Absolut unzufrieden über die Art und Weiße, wie das Schiedsrichtergespann schon das ganze Spiel über auftrat, musste dann vor Wiederbeginn der Partie auch noch FC-Coach Denis Egger den Innenraum verlassen.

1. FC Heiningen: Funk, Leonhardt, Ruther, Reichert, Lopes Silva, Rössler, Hölzli, Tausch, Kern (65. Uluköylü), Arngold (65. Zaglauer), Kriks

SKV Rutesheim: Redzepovic, Trefz, Kogel, Rudloff (71. Gamuzza), Wellert, Schwenker, Schneider (84. Schüller), Podolsky, Gebbert, Müller (74. Stütz), Schürg

Tore: 1:0 André Kriks (68.), 1:1 Tobias Gebbert (72.), 1:2 Alexander Wellert (90.+2 Foulelfmeter)

Gelb-Rot: Matthias Schürg (89./Handspiel)

Rot: Robin Reichert (90./Foulspiel)

Schiedsrichter: Matthias Hennig (Oberstaufen)

Zuschauer: 170

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