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VfB Neckarrems - 1. FC Heiningen

FC Heiningen fährt beim VfB Neckarrems den ersten Dreier ein

Der Verbandsligist FC Heiningen setzt sich beim VfB Neckarrems mit 2:1 (1:0) durch.

jubel fellbachVon Beginn an merkte man beiden Teams, die bislang noch keinen Punkt geholt hatten, die Nervosität an. Die Partie war geprägt von vielen Fehlpässen hüben wie drüben. Die Gäste ließen jedoch wenig zu und setzten vorn immer wieder Nadelstiche, so wie in der zwölften Minute, als Stürmer Karlo Mandir einen Kopfball nach einer Ecke knapp neben das Tor beförderte. Zwei Minuten später machte er es besser. Nach einem sehenswerten Angriff über die rechte Seite brachte Thomas Arngold den Ball scharf vors VfB-Tor. In der Mitte war Mandir zur Stelle und traf ins kurze Eck zum 0:1.

Erst im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs wurden die Gastgeber gefährlicher. In der 34. Minute zog Nesreddine Kenniche vom rechten Strafraumeck mit dem Außenrist ab. Heiningens Torhüter Marius Funk machte sich jedoch lang und konnte parieren. In der Schlussminute der ersten Hälfte setzte Robin Slawig einen Freistoß aus knapp 20 Metern knapp neben das FCH-Tor.

Im zweiten Abschnitt drängten die Hausherren auf den Ausgleich, doch Heiningen blieb wachsam. In der 58. Minute eroberte Justin Hrabar den Ball an der Mittellinie, sprintete Richtung VfB-Tor und überwand Torwart Ruben Volkert mit einem Schlenzer ins lange Eck zur 2:0-Führung der Staren.

Der Druck des Gastgebers wurde jetzt immer stärker. In der 73. Minute besorgte Sebastian Rief nach einem Freistoß von Kenniche per Kopf den 1:2-Anschlusstreffer. Danach wollte Neckarrems den Ausgleich erzwingen und Angriff auf Angriff rollte auf das Starentor zu. Großchancen blieben jedoch Mangelware. Stattdessen hätten die Gäste in der Schlussphase die Führung ausbauen können, doch der eingewechselte Mike Geiger, der sein Verbandsliga-Debüt gab, traf aus 20 Metern nur die Latte (81.) Zwei Minuten später scheiterte Patrick Liebl an Keeper Volkert.

Zwei Minuten vor Schluss wechselte sich FCH-Trainer Denis Egger selbst ein und half tatkräftig mit, den ersten Saisonsieg über die Zeit zu retten.

An diesem Samstag endet die englische Woche der Heininger mit dem Heimspiel gegen den FSV Hollenbach. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

VfB Neckarrems-Fussball: Volkert, Riedlinger (46. Ahmeti), Bauer, Rief, Milenkovic, Ukela (70. Calemba), Slawig (46. Mc Donald), Läubin (62. Aslani), Okar, Nkem, Kenniche

1. FC Heiningen: Funk, Reichert, Lopes Silva, Liebl, Rössler, Grünenwald, Kubitzsch, Hrabar (77. Geiger), Arngold (87. Egger), Grosshart (90. Göser), Mandir (68. Asubonteng)

Tore: 0:1 Karlo Mandir (14.), 0:2 Justin Hrabar (58.), 1:2 Sebastian Rief (73.)

Schiedsrichter: Vincent Schöller (Eutingen im Gäu)

Zuschauer: 250

1. FC Heiningen - SV Fellbach

FC Heiningen verspielt gegen den SV Fellbach eine 3:0-Führung

Nach 42 Minuten sieht der FC Heiningen im Heimspiel gegen Fellbach wie der sichere Sieger aus, doch der Gast dreht das Spiel und gewinnt 5:4.

Von Markus Munz

fch fellbachEine deutliche Führung noch aus der Hand gegeben und zudem zwei Verletzte mehr: Der Freitag, der 13., entpuppte sich für die Verbandsliga-Fußballer des FC Heiningen als echter Unglückstag. Im Heimspiel gegen den SV Fellbach setzte es eine 4:5 (3:1)-Nieder­lage.

Schon in der vierten Minute hatten die Gäste ihre erste große Möglichkeit. Nachdem die Abseitsfalle der Gastgeber nicht funktioniert hatte, ging ein Fellbacher auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und flankte in den Strafraum, doch zwei Mitspieler verpassten seine Hereingabe kläglich.

Lennart Ruther muss nach neun Minuten vom Feld

Fünf Minuten später wurde die ohnehin personell gebeutelte Staren-Mannschaft – fünf Stammspieler standen nicht zur Verfügung – noch weiter geschwächt, denn der ohnehin angeschlagen in die Begegnung gegangene Lennart Ruther musste wegen einer schweren Muskelverletzung im Oberschenkel ohne Fremdeinwirkung mit dem Krankenwagen abtransportiert werden.

Nach diesem Schock wackelte die Truppe von Denis Egger kurz. Rund zehn Minuten später hatte sie sich wieder gefangen, spielte aggressiv gegen den Ball und lief den Gegner früh an. Ein Geistesblitz von Tobias Kubitzsch eröffnete den Torreigen der Gastgeber: Als Fellbachs Torhüter Philipp Gutsche in der 32. Minute bei einem Freistoß für den FCH noch seine Mauer stellte, schaltete Kubitzsch gedankenschnell und beförderte den Ball ins Gästetor.

Nur fünf Minuten später erhöhte der für Ruther ins Spiel gekommene Luca Grosshardt auf 2:0. Er ließ am Fellbacher Strafraum seinen Gegenspieler aussteigen und traf souverän mit einem präzisen Schuss. Sechs Minuten später besorgte erneut Kubitzsch das 3:0. Er drang von links in den Strafraum der Gäste ein und markierte mit einem schönen Flachschuss die vermeintlich beruhigende Heininger Führung. Nur eine Minute später schoss Ali Ferati nach einem schnellen Angriff den Anschlusstreffer zum 1:3 aus Sicht der Gäste.

Der FCH kam schlecht aus der Kabine. Nachwuchstorwart Marius Bleichner bewahrte die Hausherren in der 49. Minute mit zwei Paraden vor dem Fellbacher Anschlusstreffer. In der 54. Minute war allerdings auch er machtlos. Der überragende Dominic Sessa verwertete einen Pass von der linken Seite zum 2:3. Drei Minuten später musste mit Ben Schaal ein zweiter Heininger verletzt ausgewechselt werden. Er hatte sich das Knie verdreht.

Den Gastgebern merkte man an, dass sie die Ausfälle nicht über die gesamten 90 Minuten kompensieren können. Sie agierten zu hektisch und hatten keinen Zugriff mehr. In der 62. Minute traf Sessa nur die Latte. Acht Minuten später machte es Ali Ferati besser und erzielte den Ausgleich. In der Schlussviertelstunde drehten die Gäste die Partie endgültig. Sessa (77.) und Marvin Zimmermann (82.) besorgten das 3:4 und 3:5. Der Anschlusstreffer von Lars Grünenwald in der 90. Minute fiel zu spät, um der Begegnung erneut eine Wende geben zu können.

FCH-Coach Egger bemängelte, dass seinem Team in der zweiten Hälfte die Power fehlte. „Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen. Das hatte auch mit der Fitness zu tun aufgrund unseren schwierigen Vorbereitung.“

FC Heiningen: Bleichner – Grünenwald, Liebl, Lopes, Reichert, Ruther (9. Grosshardt), Rössler, Schaal (56. Asubonteng), Arngold, Kubitzsch, Mandir (64. Hrabar).

1.FC Normannia Gmünd – 1. FC Heiningen

1.FC Normannia Gmünd – 1. FC Heiningen 5:3(2:0)

Im Duell der beiden Verbandsligisten zieht der FC Normannia durch einen verdienten 5:3-Erfolg in die zweite Runde ein.

gmuend fc pokalBeide Teams fanden ordentlich in die Partie, tasteten sich jedoch zunächst vorsichtig ab. Diese Phase endete in der neunten Minute. Nach einem Eckball von Anthony Coppola hatte der Gmünder Innenverteidiger Lucas Schuckenböhmer zentral vor dem Tor viel zu viel Platz und konnte ungehindert zur Führung einköpfen. Die Gäste hielten gut dagegen, zeigten sich aber zunächst in der Offensive zu harmlos. Heininger Chancen waren eher Mangelware. In der 17. Minute musste die Egger-Truppe dann einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nach einem Querpass durch den Heininger Strafraum stand Jermain Ibrahim am zweiten Pfosten komplett blank und donnerte den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen. Kurz darauf hatte Felix Bauer die Chance auf das 3:0, doch der Pfosten rettete für den bereits geschlagenen Heininger Keeper Marius Funk. Die Gästeoffensive kam nun etwas besser ins Rollen und auch der FCH verzeichnete Einschussmöglichkeiten. In der 32. Minute trat Benjamin Kern zu seiner Paradedisziplin an, setzte den Freistoß aus guter Position aber ein gutes Stück über den Kasten. Kurz vor der Pause legte Kern den Ball im Strafraum mit der Brust ab auf Thomas Arngold, dessen Abschluss mit Links aber zu harmlos ausfiel, um Gmünds Schlussmann Yannick Ellermann in Verlegenheit zu bringen. Somit ging es mit dem 2:0-Rückstand in die Halbzeitpause.

Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatte Tobias Kubitzsch, der es in der 49. Minute aus der zweiten Reihe versuchte, den Ball aber über das Tor schoss. Drei Zeigerumdrehungen später erhöhten die Gastgeber auf 3:0. Wieder segelte ein Ball an Freund und Feind vorbei durch den Heininger Strafraum. Anthony Coppola ließ sich am langen Pfosten nicht zweimal bitten und schob ein. Auf der Gegenseite hatten die Gästefans kurz darauf bereits den Torschrei auf den Lippen, als Tobias Kubitzsch frei vor dem Tor abschloss, doch Normannia-Keeper Yannick Ellermann war mit einer Glanztat zur Stelle und lenkte den Schuss gerade noch so um den Pfosten ins Toraus. Keine fünf Minuten später musste FCH-Schlussmann Marius Funk zum vierten Mal den Ball aus dem Netz holen. Nach einer Flanke von der rechten Außenbahn war Ibrahim mit dem Kopf zur Stelle und sorgte für die endgültige Entscheidung. FC-Coach Denis Egger wechselte in der Folge dreifach. Für Liebl, Arngold und Uluköylü kamen Grünenwald, Schaal und Hrabar in die Partie und brachten sofort wieder Leben ins Heininger Spiel. Vier Minuten nach der Einwechslung versuchte es Justin Hrabar aus der zweiten Reihe. Über Umwege landete das Spielgerät bei Tobias Kubitzsch, der das Leder im Tor unterbrachte. Die Hausherren protestierten wegen einer Abseitsposition, doch die Fahne des Linienrichters blieb unten und der Treffer zählte. Zehn Minuten vor Schluss verkürzte der FCH erneut. Benny Kern zirkelte einen Freistoß in den Gefahrenbereich und Tobias Rössler erzielte den Treffer zum 4:2-Zwischenstand. Kurz darauf waren die Heininger schockiert. Benny Kern sah nach einem Foul an sich plötzlich die rote Karte. Der Unparteiische wollte eine Tätlichkeit gesehen haben. Alle Proteste halfen nichts und Kern musste konsterniert den Platz verlassen. Der FCH warf in der Folgezeit alles nach vorne und versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen, doch mitten in den Bemühungen erhöhte die Normannia nach einem Konter auf 5:2. In der 90. Minute bekam der FCH nach einem Foul an Florijan Ahmeti im Strafraum noch einen Elfmeter zugesprochen, den Robin Reichert gewohnt sicher zum 5:3-Endstand verwandelte.

1.FC Normannia Gmünd: Ellermann, Schuckenböhmer, Sanozidis (75. Glück), Iatan, Fossi, Körner, Kianpour, Aschauer, Coppola, Bauer (88. Uhl), Ibrahim (85. Dayan)

1. FC Heiningen: Funk, Reichert, Lopes Silva (87. Grosshart), Liebl (70. Grünenwald), Rössler, Kubitzsch, Ahmeti, Tausch, Kern, Arngold (70. Schaal), Uluköylü (70. Hrabar)

Tore: 1:0 Lucas Schuckenböhmer (9.), 2:0 Jermain Ibrahim (17.), 3:0 Anthony Coppola (52.), 4:0 Jermain Ibrahim (65.), 4:1 Tobias Kubitzsch (74.), 4:2 Tobias Rössler (81.), 5:2 Jermain Ibrahim (87.), 5:3 Robin Reichert (90.+1 Foulelfmeter)

Rot: Benjamin Kern (84./1. FC Heiningen)

Schiedsrichter: Philipp Schlegel (Munderkingen)

Zuschauer: 200

SC Geislingen – 1. FC Heiningen

SC Geislingen – 1. FC Heiningen 2:7(2:5)

Die etwa 200 Zuschauer auf dem Sportgelände in Jebenhausen bekamen am Samstag ein echtes Torspektakel zu sehen.

roessler jubelDie Geislinger legten los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der ersten Spielminute in Führung. Nach einer Hereingabe vom linken Flügel stand Michael Wende am langen Pfosten frei und schob das Leder in die Maschen. Die Gäste aus Heiningen zeigten sich keineswegs geschockt und fanden zunehmend besser in die Partie. In der achten Spielminute wurde Lennart Zaglauer auf dem linken Flügel zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß beförderte Benjamin Kern zum Ausgleich an Freund und Feind vorbei ins Tor. In der 19. Minute drehte der FC dann die Partie. Ben Schaal brachte das Leder bei einem Einwurf blitzschnell zurück ins Spiel. Florijan Ahmeti bediente anschließend Lennart Zaglauer, der aus 20 Metern mit einem satten Schuss zum 1:2 traf. Keine 60 Sekunden später konnte Zaglauer auf 1:3 erhöhen, als er eine Arngold-Flanke per Flugkopfball versenkte. Weitere zwei Minuten später hatte der FCH Glück, das Spiel nicht zu zehnt und ohne Torspieler fortsetzen zu müssen. Marius Funk kam bei einem Klärungsversuch zu spät und erwischte seinen Gegenspieler. Der Unparteiische beließ es, auch auf Zureden der Geislinger, bei der gelben Karte. Aus dem fälligen Freistoß aus guter Position konnten die Gastgeber keinen Profit schlagen. Auf der Gegenseite klingelte es bereits zum vierten Mal im Geislinger Gehäuse. Benjamin Kern führte einen Freistoß nahe der Seitenauslinie schnell aus. Im Zentrum verpasste zunächst Lennart Zaglauer knapp, doch Tobias Kubitzsch war am zweiten Pfosten zur Stelle und beförderte den Ball artistisch zum 1:4 ins Tor. Der SC gab sich nicht auf und verkürzte in der 29. Minute. Nach einem kapitalen Fehlpass im Heininger Mittelfeld war Bleron Visoka auf und davon, ließ seinen hinterhereilenden Gegenspieler geschickt aussteigen und traf zum 2:4. Kurz vor dem Seitenwechsel stellte der FCH dann den alten Abstand wieder her. Über Tobias Kubitzsch und Lennart Zaglauer landete der Ball im Gefahrenbereich, wo Thomas Arngold per Kopf zum 2:5-Halbzeitstand traf.

Im zweiten Durchgang war zunächst etwas die Luft aus dem Spiel und es dauerte einige Zeit, bis die Zuschauer wieder Torraumszenen zu sehen bekamen. In der 57. Minute erhöhte der Verbandsligist dann auf 2:6. Lennart Zaglauer saugte im Strafraum eine Hereingabe herunter und hatte das Auge für seinen besser positionierten Mitspieler. Seinen Querpass setzte Tobias Kubitzsch genau neben dem Pfosten ins Tor. Kurz darauf zeigte der Unparteiische, nach ein paar getauschten Worten mit Nicola Orlando, plötzlich die gelb-Rote Karte. Die Heininger versuchten zu intervenieren und mit dem Schiedsrichter zu sprechen, doch dieser hatte die Karte bereits gezeigt und konnte sie somit nicht mehr zurücknehmen. Die letzte halbe Stunde spielten die Heininger somit gegen nur noch zehn Geislinger. Heiningen hielt den Ball in den eigenen Reihen. Geislingen verteidigte Tief und suchte sein Glück ab und an in Kontern, die aber allesamt sauber verteidigt wurden. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Lars Grünenwald in der ersten Minute der Nachspielzeit, als er eine Kern-Ecke zum 2:7-Endstand in die Maschen köpfte.

FC Heiningen: Funk, Schaal, Grosshart (80. Grünenwald), Rössler, Liebl (46. Uluköylü), Arngold (85. Göser), Kern, Tausch, Ahmeti (46. Hrabar), Kubitzsch, Zaglauer

Tore: 1:0 Michael Wende (1.min), 1:1 Benjamin Kern (8.min), 1:2, 1:3 Lennart Zaglauer (19., 20.min), 1:4, 2:6 Tobias Kubitzsch (23., 57.min), 2:4 Bleron Visoka (29.min), 2:2 Thomas Arngold (44.min), 2:7 Lars Grünenwald (91.min)

Ausgleich erst in der Nachspielzeit

Fußball-Verbandsliga Eingewechselter Mike Tausch macht nach 92 Minuten das 3:3 für den FC Heiningen. Gäste führen mit 3:1.

fch sindelfingenMit dem Auswärtssieg von Neu-Ulm im Rücken und dem wiedergenesenen Marius Funk, der dort mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt worden war, im Tor starteten die Heininger Fußballer auf ihrem heimischen Kunstrasen gefällig und hatten gegen den VfL Sindelfingen gleich eine Chance durch Andre Kriks. Gerade mal 13 Minuten waren gespielt, als die Egger-Elf das 1:0 in diesem Nachholspiel vorlegte. Marvin Leonhardt hob das Leder über die Abwehr, Lennart Zaglauer erzielte per Kopf sein viertes Saisontor. Der schnelle Ausgleich durch Jürgen Schechingers aufsetzenden Fernschuss (16.) brachte die Heininger allerdings etwas aus dem Konzept.

Die Gäste aus Sindelfingen, die zuletzt in der Verbandsliga drei Mal das Nachsehen hatten, erarbeiteten sich ein Chancenplus und beschäftigen FC-Keeper Funk mehr als es diesem lieb sein konnte. Fabian Schneider zog gleich zwei Mal in den Strafraum (24. und 36.) und zwang Funk zu einer Parade, VfL-Kollege Filip Hlebec dagegen zielte am Heininger Tor vorbei. Dazwischen wurde den Gastgebern ein Elfmeter verweigert, Yücel Uluköylü war im Strafraum von den Beinen geholt worden, doch der Schiedsrichter entschied auf Eckball. Praktisch mit dem Pausenpfiff gerieten die Heininger schließlich in Rückstand. Alex Aleman-Solis traf nach einer Ecke zum nicht unverdienten 1:2.

„Wir können und müssen mit diesem Punkt leben, den Ausgleich macht man nicht immer.“
Mike Tausch, Torschütze des FC Heiningen

Auch nach dem Seitenwechsel fielen frühe Tore. Zunächst erhöhten die Sindelfinger auf 3:1, als Yannick Sagert in der 51. Minute nach einem Eckball einschob. Nur fünf Minuten später diente auch den Heiningern eine Standardsituation, um zu verkürzen. Nach einer Ecke von Kapitän Benjamin Kern köpfte Tobias Rössler zum 2:3 ein, auch er verzeichnet nun vier Saisotore. Wenig später war einmal mehr Marius Funk gefordert. Der Torhüter zeigte eine Glanztat gegen den allein heranstürmenden Pablo Perez, beim Nachschuss der Gäste rettete Lennart Ruther auf der Heininger Torlinie. Im Gegenzug landete ein zentraler Zaglauer-Kopfball in den Torwarthänden, der VfL-Schlussmann lenkte auch einen Ruther-Kopfball (74.) über den Querbalken. Nach 79 Minuten entschied der Unparteiische auf Strafstoß, nachdem Kriks im Sechzehner gelegt worden war, doch Robin Reichert schaufelte die große Ausgleichschance übers Tor.

Es folgte eine hektische Druckphase ohne echte Torchancen. Erst der eingewechselte Mike Tausch ließ die Platzherren dann doch noch jubeln. In der Nachspielzeit verwertete er eine Kern-Ecke per Kopf zum 3:3-Ausgleich (92.), es war auch für Tausch der vierte Saisontreffer. „Wir können und müssen mit diesem Punkt leben, das Glück, dass man noch den Ausgleich macht, hat man nicht immer“, bilanzierte der Torschütze, der zuletzt krank war, nach dem Schlusspfiff. Kurz zuvor war noch einer der zahlreichen Kern-Freistöße an den Pfosten geklatscht, nach einer wieder einmal spektakulären und turbulenten zweiten Hälfte in Heiningen blieb es bei der 3:3-Punkteteilung. Markus Munz

1. FC Heiningen: Funk, Rössler, Leonhardt (80. Tausch), Ruther, Reichert, Lopes Silva, Uluköylü (75. Liebl), Hölzli, Kern, Kriks, Zaglauer

VfL Sindelfingen: Bachmann, Dodoli, Sagert, Wetsch, Feigl, Krauß (88. Gast), Dittrich, Schechinger (70. Syla), Aleman-Solis, Glotzmann, Schneider (57. Pérez)

Tore: 1:0 Lennart Zaglauer (13.), 1:1 Jürgen Schechinger (16.), 1:2 Alex Markzel Aleman-Solis (45.+2), 1:3 Yannick Mario Sagert (51.), 2:3 Tobias Rössler (56.), 3:3 Mike Tausch (90.+2)

Schiedsrichter: Matthias Wituschek (Ulm)

Zuschauer: 150

Besondere Vorkommnisse: Robin Reichert (1. FC Heiningen) verschießt Foulelfmeter (80.).

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